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Reinigung des Abgaspartikelfilters

Diagnoseanweisungen

    • Vor diesem Diagnoseverfahren Diagnosesystemprüfung durchführen.
    • Diagnose Prozessablauf nachlesen, um einen Überblick über die Diagnosemethode zu erhalten.
    • Diagnoseverfahren Anweisungen bietet einen Überblick über die einzelnen Diagnosekategorien.

Stromkreis-/Systembeschreibung

Weist das Fahrzeuge einen aktiven oder inaktiven Fehlercode im Zusammenhang mit dem Dieselpartikelfilter (DPF) auf, so kann ein Diagnose-Tester verwendet werden, um eine kontrollierte Regenerierung des Dieselpartikelfilters im Werkstattmodus einzuleiten. Diese Funktion hilft bei der Eingrenzung der Komponenten des Dieselpartikelfilters, welche einer Instandsetzung bedürfen. Die Betriebsart Werkstatt-Regeneration ist ebenfalls die einzige Möglichkeit, einen Dieselpartikelfilter zu regenerieren, wenn der Füllstand an Rußmasse auf einen Wert über den maximalen Schwellenwert angestiegen ist. Überschreitet der Füllstand der Rußmasse einen kalibrierten Wert, so steuert das ECM auf eine Leistungsreduzierung an und die normale Regeneration während des Fahrbetriebs wird gesperrt. Durch die Durchführung einer Regeneration im Werkstattbetrieb entfällt der Befehl zur Leistungsreduzierung. Die Betriebsart der Werkstatt-Regeneration ignoriert viele der für die Regeneration während des normalen Betriebs erforderlichen Abbruchbedingungen. Die Betriebsart Werkstatt-Regeneration ist ebenfalls hilfreich zur Überprüfung von erfolgreichen Reparaturen am DPF. Die Diagnose des DPF ist während einer Werkstatt-Regeneration aktiv. Die Überwachung auf Fehlercodes des DPF während der Werkstatt-Regeneration wird dabei helfen, zu ermitteln, ob jegliche Problem vorliegen. Liegen jegliche Fehlercodes vor, so ist das Problem zu beheben, um dann die Betriebsart der Werkstatt-Regeneration erneut zu durchlaufen. Während des Verfahrens der Werkstatt-Regeneration wird die Auslasstemperatur am Auspuffendrohr größer sein als 550 °C (1022 °F). Während des Regenerationsvorgangs im Motorraum und an der Abgasanlage mit Vorsicht vorgehen.

Referenzinformationen

Referenz Diagnose-Tester

Angaben zum Diagnose-Tester: siehe Steuergerät Referenzliste

Stromkreis-/Systemverifizierung

  1. Zündung AUS, sicherstellen, dass das Kühlmittel auf dem richtigen Füllstand steht.
  2. Ist der Kühlmittelstand niedrig, so ist zwecks Diagnose des Kühlsystems unter Kühlmittelverlust fortzufahren.
  3. Zündung EIN, Fehlercode des Diagnose-Testers beobachten. Sicherstellen, dass keine Fehlercodes gesetzt sind.
  4. Sind Fehlercodes gesetzt, so ist für eine weitere Diagnose mit Fehlercodeliste fortzufahren.
  5. Motorleerlauf, sicherstellen, dass keine Probleme an der Motormechanik vorliegen.
  6. Liegt ein mechanisches Problem vor, so ist zur weiteren Diagnose unter Symptome - Motor-Mechanik fortzufahren.
  7. Den Parameter für Rußmasse des DPF beobachten. Der Parameter sollte weniger als 5 Gramm betragen.

Stromkreis-/Systemprüfung

Warnung: Die Abgastemperatur am Ausgang des Auspuff-Endrohrs kann während der Regeneration 550°C (1022°F) überschreiten. Um das Risiko von Personen- und Sachschäden durch Feuer oder Verbrennungen zu verringern, folgende Schritte durchführen:

  1. Vor der Regeneration die Abgasanlage auf Verschmutzungen prüfen und diese beseitigen.
  2. Keine Abgasabsaugschläuche an das Auspuff-Endrohr anschließen.
  3. Das Fahrzeug im Freien mit geöffneter Motorhaube und von Gebäuden entfernt abstellen.
  4. Währen der Regeneration Personen, andere Fahrzeuge und brennbare Materialien fern halten.
  5. Das Fahrzeug nicht unbeaufsichtigt lassen.

Hinweis: 

   • Die Verfahrensweise der Werkstatt-Regeneration kann im Notfall jederzeit durch Ausschalten der Zündung, Betätigung des Bremspedals oder mit einem Diagnose-Tester angehalten werden. Durch Betätigung des Bremspedals wird der Motor auf Leerlauf zurückgestellt. Die Funktion des Diagnose-Testers ermöglicht dem Motor eine langsame Rückstellung in den Leerlauf.
   • Nach dem Durchlaufen der Betriebsart der Werkstatt-Regeneration sind unter Umständen Ölwechsel erforderlich. Bei jedem Durchlaufen der Werkstatt-Regeneration wird die Viskosität des Öls gemindert. Bei einer verbleibenden Motoröllebensdauer von weniger als 80% ist das Öl nach Durchlaufen der Werkstatt-Regeneration zu wechseln. Ebenfalls, wenn mehr als 3 Werkstatt-Regenerationsabläufe nacheinander durchlaufen wurden, ist das Öl ungeachtet der verbleibenden Motoröllebensdauer zu wechseln.

  1. Den Dieselpartikelfilter untersuchen. Sicher stellen, dass aus dem DPF kein Ruß austritt.
  2. Liegt Rußbildung vor, so ist der DPF zu ersetzen.
  3. Die Werkstatt-Regeneration des Dieselpartikelfilters mit Ausgangssteuerungsmenü des Diagnose-Testers auswählen.
  4. Die auf dem Bildschirm des Diagnose-Testers angezeigten, entsprechenden Anweisungen befolgen.
  5. Nach Abschluss der Werkstatt-Regeneration des Dieselpartikelfilters den Motor 1 Minute lang mit 1500 min-1 betreiben, um die Abgase gleichmäßig abkühlen zu lassen.
  6. Zündung AUS, Motor abkühlen lassen.
  7. Sicherstellen, dass das Kühlmittel auf dem richtigen Füllstand steht.

Reparaturanweisungen

Ersetzen des Abgaspartikelfilters : 2.0L Diesel LNP → 1.7L Diesel LPL und LPV → 2.0L Diesel LLW

Überprüfung der Reparatur

    • Zündung EIN, Fehlercode des Diagnose-Testers beobachten. Sicherstellen, dass keine Fehlercodes gesetzt sind.
       ⇒Sind Fehlercodes gesetzt, so ist für eine weitere Diagnose mit Fehlercodeliste fortzufahren.
    • Motor dreht im Leerlauf, sicherstellen, dass der Parameter für Rußmasse des DPF auf dem Diagnose-Tester nahe 0 Gramm steht.
       ⇒Liegt dieser nicht innerhalb des vorgegebenen Bereichs, so ist das Regenerationsverfahren zu wiederholen.
   


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